
PRO CULTURA
LAFNITZ
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präsentiert den Film
David ZWILLING
Viele unvergessliche Begegnungen
hatten wir auf unserem Weg. Oftmals waren es
nur kurze Momente eines freundlichen
Lächelns, das uns willkommen hieß oder aufmunternde Worte, die uns neue
Kräfte für den Weg schenkten. Mit vielen Einheimischen kamen wir ins
Gespräch, von den meisten haben wir nie die Namen erfahren und doch viel
erhalten.
Den ganzen Weg hindurch durften wir die Gastfreundschaft und Unterstützung
der Menschen am Weg genießen – wie zum Beispiel von Mario, unserem
persönlichen Stadtführer in Belgrad, von einer alten Bäuerin in Mazedonien,
an deren Brunnen wir uns erfrischen durften, von Bayram der uns in der
Türkei mit dem Traktor bei der Suche nach dem antiken Derbe unterstützte,
und von Menschen, die uns zur richtigen Zeit zur Hilfe kamen. Wir schliefen
nicht nur in Pfarrhöfen und Klöstern, sondern einmal sogar fast in einer
Moschee – aber schließlich bekamen wir im Haus einer 100-jährigen Frau eine
Herberge, tranken irgendwo in der türkischen Einsamkeit mit einer herzlichen
Bauernfamilie ein Gläschen Cay, unterhielten uns angeregt mit Einheimischen
in Teehäusern, wurden in einem Bergdorf zum Ramadan- Fastenessen eingeladen,
bekamen von orthodoxen Priestern ein oder zwei Schnäpschen gereicht,
verbrachten ein paar Tage beim österreichischen Handelsattaché in Damaskus
und vieles anderes mehr. Wir fanden Freunde, die uns ein Stück des Weges
begleiteten (auch
einmal einen „vierbeinigen“ der uns sogar wochenlang begleitete), trafen auf
Menschen, die uns neugierig nach unserem Weg fragten und oftmals ungläubig
nickten, als sie von unserem weit entfernten Ziel erfuhren, und hatten viele
gute Gespräche. Natürlich gab es manchmal auch Schwierigkeiten, wenn
beispielsweise beflissene Ordnungshüter ihre Macht demonstrieren wollten.
Aber zumeist begegneten wir auf hilfsbereite Kollegen – Polizisten.
Den Weg hindurch durften wir erfahren, dass es keine Frage der Religion oder
der Herkunft ist, ob man mit offenem Geist und Herzen auf den anderen
zugeht. Die Freundlichkeit und Mitmenschlichkeit war in allen Ländern
unabhängig von Religion oder Nationalität spürbar.
So unterschiedlich die Länder und die Menschen auch waren – zu Fuß bist du
kein Fremder, und eines war überall gültig: die Sprache des Herzens!
Audienz bei Papst
Benedikt XVI.
David Zwilling, Otto Klär und Johannes
Aschauer haben im Rahmen der päpstlichen Generalaudienz in Rom am heutigen
Tag, Mittwoch 25. Jänner 2012, ihr Buch „Auf dem Jerusalemweg: Aus
dem Herzen Europas zu Fuß nach Jerusalem“ im Beisein von Kardinal
Schönborn an Papst Benedikt XVI. überreicht.
Für die drei Jerusalempilger ist dies nach ihrer 6-monatigen Pilgerreise und
der Ankunft nach etwa 4.500 km zu Fuß am Heiligen Abend 2010 in Bethlehem,
ein weiterer ganz besonderer und außergewöhnlicher Höhepunkt ihrer Lebens-
und Pilgerreise! Speziell auch dadurch, da ihre „völkerverbindende
Pilgerreise“ einerseits den Spuren des Apostels Paulus folgte und
andererseits unter dem religionsübergreifenden Motto für FREUDE – FRIEDE –
FREIHEIT stand.
Um ihnen
genügend Sitzplätze anbieten zu können, ersuchen wir um Anmeldung unter
0664/1217953