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LAFNITZ.
Wenn
der russische Staatspräsident Dmitri Medwedew den zwölfköpfigen
Männerchor Peresvet hören will, hat sich Lafnitz hintanzustellen. So
musste Rudi Wilfinger, als Pro Cultura-Chef ein kultureller
Vielarbeiter, zum Telefonhörer greifen und einen bereits fixierten
Flug umbuchen, um den Ausnahmechor doch noch in die Oststeiermark zu
lotsen. Der Aufwand hat sich aber gelohnt, wie das stimmungsvolle
Konzert in der randvollen Friedenskirche St. Ilgen bewies.
Unter der kompetenten Führung seines Dirigenten Evgeny Spirin
schwang sich der Chor zur Höchstleistung auf. Stimmliches
Ausdrucksvermögen und berauschender Schönklang gingen
dabei Hand in Hand. Spätestens bei dem auf Deutsch gesungenen
Weihnachtsklassiker "Es wird scho glei dumpa" schwappten die
Emotionen unter den Zuhörern über. Da zerdrückten einige still und
leise eine Träne tiefer Rührung.
Peresvets Repertoire umfasste neben klerikalem und weihnachtlichem
Liedgut auch traditionelle Volksweisen. In allen spürte man die
tiefe Seele von Mütterchen Russland. Das Kirchenschiff war von einem
tobenden Brausen des Großen erfüllt, wo Tieftrauriges und zugleich
Tröstendes ineinander verwoben waren. Vom Publikum erntete der Chor
wahre Jubelchöre für das packende Konzert.
Kleine Zeitung Hartberg:FRANZ BRUGNER
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Otto Schenk unterhielt
sein Publikum bestens
Otto Schenk gastierte auf Einladung von Pro Cultura-Obmann Rudi
Wilfinger am Wochenende im Kulturzentrum in Lafnitz.
Dort begeisterte der Meister der Schauspielkunst die Zuhörer mit
seiner Lesung.
Bei der Lesung aus seinen Büchern, beim Erzählen von Witzen oder
privaten Erlebnissen mit Schauspielern, Theaterregisseuren oder
ehemaligen Lehrmeistern ließ er Komödiantisches aufblitzen. Das
zahlreich erschienene Publikum bedankte sich für diesen
unterhaltsamen Abend mit lang anhaltendem Applaus und "Standing
ovations".
Im Anschluss an die Lesung ließen es
sich die Besucher und Zuhörer natürlich nicht nehmen, die Bücher von
Schenk von ihm höchstpersönlich signieren zu lassen.
25.10.2911
Kleine Zeitung:
Sepp Resch
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Zugabe "erzwungen"
Bei seinem Konzert in
der Kirche St. Ilgen bei Lafnitz überraschte und begeisterte
Klaviervirtuose Christopher Hinterhuber das Publikum gleichermaßen.
Bei der abschließenden "Rhapsodie espangnole" riss es das Publikum
von den Kirchenbänken. Langer Applaus und Bravorufe zwangen den
Künstler zu Schubert als Zugabe.
6.10.2011
Kleine Zeitung
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Kontrapunkte ein Erfolg
Schon der Auftakt zum
viertägigen Event hatte die Herzen der Besucher höher
schlagen lassen. Im Lafnitzer Gemeindezentrum wurden mit einer
Vernissage der
Künstlerin Mischa Reska, vorgestellt von Manfred Schlögl, die
Kontrapunkte 2011 gestartet.
Der neue künstlerische Leiter Stefan Arnold begeisterte als
Klaviervirtuose ebenso wie
Maria Radutu und Baiba Osina mit den vierhändig gespielten
Liszt-Rhapsodien.
Veranstalter Rudi Wilfinger war vom Festival-Eröffner NRAbg. Reinhold
Lopatka
zum „Spiritus Rector“ und „Mastermind“ für dessen kulturelle
Leistungen erhoben worden.
„Du hast in 22 Jahren die Kultur in Lafnitz in die Champions-League
geführt!“
Wilfinger richtete den Dank hingegen auch an seinen Mäzen, das
Elektrounternehmen Loidl.
Das Unternehmen fördert „pro cultura“ finanziell wie materiell seit
der Gründung.
Edeltraud Loidl nahm unter Applaus ein diesbezügliches Ehrenpräsent
entgegen.
„Phil-Klang“ - ein Ensemble der Wiener Philharmoniker - überzeugte die
Gäste in Sachen
Virtuosität am zweiten Veranstaltungstag mit Werken von Schumann,
Brahms, Schreker
und Fibich. Markus Wolf spielte dabei auf einer Stradivari-Geige aus
dem Jahr 1722.
Werke von Franz Schubert und Paul Juon präsentierten Stefan Arnold
(Klavier) mit Musikern
der Wiener Philharmoniker, Vlad Stanculeasa (Serafin-Violine aus dem
Jahr 1739) und
Bernhard Naoki Hedenborg (Violoncello) mit Maria Radutu (Klavier) am
dritten Kammermusik-Abend.
Standing Ovations brandender, herzlicher Applaus schlug zum
Festivalschluss und Höhepunkt
„Jedermann“ Peter Simonischek nach seiner Lesung entgegen. Der
Burgschauspieler
(er will auch im nächsten Jahr nach Lafnitz kommen) las Prosastellen
aus den „Metamorphosen“
des römischen Dichters Ovid. Pro Cultura-Intendant Stefan Arnold
begeisterte abermals mit
seiner Tastenvirtuosität. Mit seinen täglichen, humorvoll gewürzten
Werkeinführungen gewann
Musikwissenschafter Harald Haslmayr ebenfalls die Herzen der Besucher.
Nach seinen
Recherchen soll Franz Schubert am 22. September 1827, gegen 8 Uhr, von
Hartberg
Richtung Friedberg durch Lafnitz gefahren sein.
Die nächsten Veranstaltungshöhepunkte: 1.10. (St. Ilgen): Christoph
Hinterhuber (Klavier)
und 22. 10. (GZL): Otto Schenk (Jubiläumslesung).
21.09.2011 WOCHE
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Kontrapunkte Lafnitz mit
großen Künstlern
Wiener Philharmoniker
und Peter Simonischek begeisterten beim
Kammermusikfestival Lafnitz.
Am 10. September fand das
Kammermusikfestival, veranstaltet von Pro Cultura, in Lafnitz statt.
Peter Simonischek (Burgschauspieler und "Jedermann“) las Prosatexte
aus den "Metamorphosen“ des römischen Dichters Ovid.
Musikwissenschafter Harald Haslmayr führte humorvoll durch und in
die Werke.
LAFNITZ. Schon beim
Auftakt zum viertägigen Kammermusikfestival Kontrapunkte von Pro
Cultura Lafnitz begeisterten Stefan Arnold, neuer künstlerische
Leiter, als Klaviervirtuose ebenso wie Maria Radutu und Baiba Osina
mit den vierhändig gespielten Liszt-Rhapsodien (wir berichteten).
"Phil-Klang" - ein Ensemble der Wiener Philharmoniker - überzeugte die
Gäste in Sachen Virtuosität am zweiten Veranstaltungstag. Am dritten
Kammermusikabend präsentierte Arnold mit Musikern der Wiener
Philharmoniker, Vlad Stanculeasa, Bernhard Naoki Hedenborg und Radutu
Werke von Franz Schubert und Paul Juon.
Lang anhaltender
Applaus schlug zum Festivalschluss Peter Simonischek nach seiner
Lesung im Lafnitzer Kultursaal entgegen. Der Burgschauspieler las
Prosastellen aus den "Metamorphosen" des römischen Dichters Ovid. Pro
Cultura-Intendant Arnold begeisterte abermals mit seiner
Tastenvirtuosität und spielte Schubert und Piazzolla.
Mit seinen humorvoll gewürzten Werkeinführungen gewann
Musikwissenschaftler
Harald Haslmayr ebenfalls die Herzen der Besucher.
Kleine Zeitung:JOSEF RESCH
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Alles fließt in Lafnitz
Literatur, Kunst und Malerei werden beim Kammermusikfestival vereint.
Mit
einer Vernissage wurde das Kammermusikfestival Kontrapunkte von Pro
Cultura Lafnitz unter dem Motto "Panta rhei" ("Alles fließt") im
Gemeindezentrum Lafnitz feierlich eröffnet. Der neu bestellte
künstlerische Leiter Stefan Arnold freute sich, dass es beim Festival
zu einer Begegnung zwischen klassischer Musik, Literatur und Malerei
kommt. Eröffnet wurde das Kammermusikfestival von Reinhold Lopatka,
der den Intendanten Rudi Wilfinger als einen Marathonkulturmann
bezeichnete. Für ein kunstvolles Ambiente sorgte die Salzburger
Künstlerin Mischa Reska. Die beiden Klaviervirtuosinnen Maria Radutu
und Baiba Osina gaben zwei der "Ungarischen Rhapsodien", die zuvor vom
Grazer Kulturhistoriker Harald Haslmayr erklärt wurden, zum Besten.
Überzeugen konnte auch das vierköpfige Bläserensemble der Blasmusik
Lafnitz, die das Geschehen musikalisch abrundete.
Heute
findet im Gemeindezentrum um 19 Uhr ein Konzert mit Arnold und den
Musikern der Wiener Philharmoniker statt. Morgen gibt es ab elf Uhr
eine Lesung aus den "Metamorphosen" von Ovid mit Peter Simonischek, am
Klavier Stefan Arnold, im Anschluss wartet ein Sonntagsbrunch.
Kleine Zeitung:09.09.2011, FRANZ BRUGNER
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Kirche
bleibt unbespielt
Das Kammermusikfestival "Kontrapunkte
2011" in Lafnitz verabschiedet sich von der Kirche St. Ilgen. Es gab
auch einen Intendantenwechsel.
Das Wanderzirkusdasein gehört für Pro Cultura Lafnitz als Veranstalter
des Kammermusikfestivals "Kontrapunkte" der Vergangenheit an. Pendelte
man in den beiden Jahren zuvor zwischen Gemeindezentrum und der Kirche
St. Ilgen hin und her, bleibt man heuer fix an einem Ort. "Auch wenn
die Kirche lieb, nett und schön ist und außerdem ein
kulturhistorisches Aushängeschild darstellt, haben wir uns heuer
entschlossen mit unseren Konzerten nicht dorthin zu gehen", sagt Pro
Cultura-Obmann Rudi Wilfinger. Als Hauptargument nennt der
Festivalgründer den Kostenfaktor. So hätte man gleich nach dem
Eröffnungsabend - man startet mit einer konzertanten Vernissage der
Künstlerin Mischa Reska - das Klavier vom Gemeindezentrum nach St.
Ilgen transportieren müssen. "Das hätte zugleich bedeutet den Flügel
neu stimmen zu müssen, was uns enorme zusätzliche Kosten beschert
hätte", führt Wilfinger ins Treffen.
Künstlerisch verspricht das
Kammermusikfestival "Kontrapunkte 2011", das heuer unter dem
Generalthema "Panta rhei - Alles fließt" steht, wieder eine Reihe von
Glanzlichtern. Erstellt wurde das anspruchsvolle Programm von
Intendant Stefan Arnold, der in dieser Funktion seinen Vorgänger
Christian Altenburger - ein übervoller Terminkalender zwang ihn zur
Absage - abgelöst hat. Abschluss des viertägigen Festivals wird ein
Klavierkonzert von Stefan Arnold sein, bei dem Schauspieler Peter
Simonischek, als langjähriger "Jedermann" bekannt, aus den
"Metamorphosen" des römischen Dichters Ovid rezitieren wird.
Kleine Zeitung
4.8.2011: F. BRUGNER
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Tango auf
höchstem Niveau in Lafnitz
"Alles Tango" hieß es beim Konzert vom Tango Quintet
Astorpia.
LAFNITZ. Einen
fulminanten Auftritt legte das Tango Quintet Astorpia aus
Ljubljana in Lafnitz hin. Das Konzert war eine Hommage an
Astor Piazzolla, den 1992 verstorbenen Vater des Tangos nuevo.
Zwischenzeitlich ob seiner radikalen Neuerung des
traditionellen Tangos in seiner argentinischen Heimat
kritisiert, mutierte Piazzolla in seinen letzten Lebensjahren
zum Nationalheiligen. Das Quintett holte Piazzolla zurück ins
Leben. Da lag man in den Armen der Melancholie, blinzelte
verschmitzt den kleinen Sünden - dem Aroma des Lebens - zu und
ließ seine Sehnsucht zum Himmel emporsteigen. Aus dem Ensemble
ragte Oksana Peceny hervor. Bei einem Csàrdàs, begleitet von
Jan Sever am Flügel, wallte das Blut in ihren Adern.
Für das i-Tüpferl sorgten Miha Vodicar und Nadiya Bychkova:
Sie boten eine grandiose Tangoperformance mit viel Empathie.
Das Publikum drückte die Begeisterung mit Standing Ovations
und Bravorufen aus.
Kleine Zeitung: F. BRUGNER
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Das Publikum genoss
Opernmusik vom Feinsten
Rudi Wilfinger, Obmann von Pro-Cultura Lafnitz, organisierte wieder
einmal einen lebendigen und professionellen Opernabend.
LAFNITZ. Der Bassist Oleg Usenko
und der Bariton Timur Bondarchuk mit seinem herrlichen Timbre, beide
Solisten des russischen Chores Peresvet, bezauberten das Publikum mit
Arien der Opernliteratur. Unter anderem aus Don Giovanni, Figaros
Hochzeit, Don Carlos, Fidelio, Carmen und Eugen Onegin.
Die bekannte Mezzosopranistin Irena Petkova aus Marburg unterstützte
sie tatkräftig, aufgelockert wurde das Programm von Oksana Peceny mit
ihrer Geige. Olga Peceny begleitete souverän am neuen Flügel. Nach
drei Stunden Operngenuss gab es für die Darbietungen Standing Ovations
vom Publikum.
Kleine Zeitung 24.6.2011
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Schnörkelloser Folk mit Klassik-Elementen
LAFNITZ. Rudi
Wilfinger, Obmann von Pro Cultura Lafnitz, ist ein
Weltenwanderer. Hatte er heuer bereits mit dem Helsingborg
Symphonie Orchester Musiker aus Schweden zu Gast, angelte er
sich diesmal vier Akkordeonisten aus Portugal. Das Quartett "Dancas
Ocultas" kam direkt aus Budapest nach Lafnitz. Im Kultursaal
ritten die vier Instrumentalisten musikalisch querfeldein.
Ausgehend von der portugiesischen Volksmusik mit ihrem
melancholischem Strickmuster und dem Tango Nuevo, der Erotik
und Leidenschaft in sich vereint, zauberten sie Klangmelodien
voll emotionalem Reichtum. In gewissen meditativen
Stückpassagen schien es, als wären die Akkordeons atmende
Lebewesen, um dann wieder mit tänzerischer Leichtigkeit vom
Liebeswerben zu erzählen. "Dancas Ocultas" servierten
schnörkellosen Folk mit Klassik-Elementen, der der Sehnsucht
Raum ließ. Das Publikum spendete reichlich Applaus.
31.5.2011
Kleine Zeitung
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Pro Cultura Lafnitz setzte
wieder Akzente
Mit „Musica Sacra“
wurden die zahlreich erschienenen Zuhörer in der Kirche St. Ilgen /Lafnitz
auf die kommenden Osterfeierlichkeiten eingestimmt. Wieder einmal war
es dem unermüdlichen Rudi Wilfinger gelungen ein hochkarätiges Konzert
zu veranstalten. Hochkarätig waren sowohl die Solisten, Künstler der
Marburger und Zagreber Oper, auf sehr hohem Niveau war auch das
Programm. Der Bogen reichte von verschiedenen Vertonungen des Ave
Maria über Ausschnitte aus dem Verdi Requiem zu Gebeten und Arien aus
Opern. Oksana Peceny bezauberte nicht nur mit ihrer Violine, sie
sorgte auch für die ausgewogene Mischung der Darbietungen. Lana Kos
(Sopran), Irena Petkova (Mezzosopran), Renzo Zulian (Tenor) und
Valentin Pivovaro (Bass) wurden überaus kompetent und doch stets im
Hintergrund bleibend von Olga Peceny am Klavier begleitet. Sie
überzeugten das Publikum restlos. Es dankte mit Standing Ovations.
Mit Pro Cultura
Lafnitz kann die Gemeinde Lafnitz und die Pfarre Grafendorf sich
glücklich schätzen, soviel Kulturverständnis gepaart mit
unerschütterlichem Idealismus in ihren Reihen
zu haben.
4.5.2011 WOCHE
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Unermüdlich
unterwegs für die Kultur im Bezirk
"Pro Cultura
Lafnitz"-Obmann Rudolf Wilfinger bringt Hochkultur
in die Region.
Es begann vor
mehr als 20 Jahren mit Theaterfahrten von Lafnitz nach Wien.
Mittlerweile holt Rudolf Wilfinger als Obmann des
Kulturvereins "Pro Cultura Lafnitz" die großen Namen der
Kulturwelt nach Lafnitz. Ob Otto Schenk, Peter Turrini, Markus
Schirmer, Christian Altenburger oder Peter Simonischek -
Rudolf Wilfinger pflegt die Kontakte und überzeugt die
Künstler, in die oststeirische Gemeinde zu reisen. "Für die
Künstler ist das Geld hier bei uns zum Glück Nebensache. Sonst
könnte ich mir das alles gar nicht leisten", erzählt
Wilfinger, der heuer seinen 60. Geburtstag gefeiert hat. "Pro
Cultura Lafnitz" lebt von der Begeisterung.
Lockmittel
ist die Kirche St. Ilgen, in der "Pro Cultura" die meisten
Konzerte veranstaltet. Wer einmal dort war, begeistert auch
Kollegen für einen Auftritt. Der Verein erhält keine
Subventionen und muss von Sponsoren, Mitgliedsbeiträgen und
Eintrittsgeldern leben. Wobei das in der "Provinz" so eine
Sache ist. Während anderswo mehr als 100 Euro für eine
Eintrittskarte üblich sind, gibt es bei Wilfinger Konzerte
schon um 30 Euro. Damit will er für das heimische Publikum
attraktiv bleiben.
29.04.2011 Kleine
Zeitung
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Konzert stimmte auf Ostern ein
LAFNITZ. Mit "Musica Sacra" wurden die Zuhörer
in der Kirche St. Ilgen auf Ostern eingestimmt. Rudi
Wilfinger gelang es, ein hochkarätiges Konzert zu
veranstalten. Die Solisten kamen aus der
internationalen Opernwelt, auf hohem Niveau war auch
das Programm. Der Bogen reichte von verschiedenen
Vertonungen des Ave Maria über Ausschnitte aus dem
Verdi Requiem bis hin zu Arien aus Opern. Oksana
Peceny bezauberte nicht nur mit ihrer Violine, sie
sorgte auch für die ausgewogene Mischung der
Darbietungen. Lana Kos (Sopran), Irena Petkova
(Mezzosopran), Renzo Zulian Kleine
Zeitung(Tenor) und Valentin Pivovaro (Bass) wurden
von Olga Peceny am Klavier begleitet. Vom Publikum
gab es Standing Ovations.
19.04.2011 Kleine
Zeitung
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Schwedisches Orchester brillierte
in Lafnitz
Das "Helsingborg Symphony
Orchestra" begeisterte das Publikum im Gemeinde-
zentrum restlos.
LAFNITZ. Konsequente Arbeit gepaart mit viel persönlichem Idealismus bildet
den Humus
für Glücksfälle. Der Auftritt des schwedischen "Helsingborg
Symphony Orchestra" im Gemeindezentrum Lafnitz war ein solcher. Wem, wenn
nicht Rudi Wilfinger, unermüdlicher Kulturmotor und Mastermind von Pro Cultura Lafnitz, wäre das Husarenstück geglückt,
für einen regelrechten
Pappenstiel dieses renommierte
75-köpfige Orchester zu einem
einmaligen
Gastspiel in die Oststeiermark zu lotsen?
Zuerst Lafnitz, dann Wiener
Konzerthaus - das spricht für Wilfingers Reputation als
Veranstalter.
In Vertretung des verhinderten Bürgermeisters begrüßte Gemeinderätin
Lieselotte Sommer
die skandinavischen Musiker. Sie tat dies bemüht auf
Englisch und
überreichte dem Dirigenten Andrew Manze eine Ortschronik in
Buchform. Die
Schweden selbst bedankten sich auf ihre
Weise mit einer
packenden musikalischen Darbietung. In Hälfte eins stand das erste
Klavierkonzert op.-15 in d-Moll von
Johannes Brahms am Programm, wobei der
Wiener Pianist Stefan Arnold mit
schwarzem Strickkäppchen am Kopf die
Partituren mit technischer Bravour
und
einem bestechenden Klangfarbenwechsel
zum Leben erweckte. Das subtile Zusammenspiel mit dem Orchester war von
überzeugender Manier. Hier brandeten
die Schicksalswogen, einzig besänftigt
von der göttlichen Universalität.
Nach der Pause brillierten die Schweden mit der Symphonie Nr. 2 ihres
Landsmannes Wilhelm Stenhammar, für die eine ausgeprägte Polyfonie samt
zugrunde liegender volkstümlicher Melodik prägnant ist. Vom Publikum gab es
Standing Ovations.
30.3.2011
Kleine Zeitung: Franz Brugner
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Programmpräsentation
im Kultursaal des Gemeindezentrums
Lafnitz mit Rudolf Wilfinger
Mit einer
gelungenen Mischung aus Kultur und Unterhaltung
wurden im Gemeindezentrum Lafnitz die Programmhighlights von
Pro Cultura Lafnitz für das Jahr 2011 präsentiert, die heuer unter
dem Motto „geben Sie Applaus“ stehen.
Einen Vorgeschmack auf das Programm 2011 boten unter anderem Samuele
Fragiacomo, Oksana Peceny (Violine), Olga Peceny (Klavier)
und die Mezzosopranistin Irena Petkova. Ergänzt wurden die
kulturellen Leckerbissen mit einer Verkostung des Frankfurter Teehauses
Ronnefeldt und einer Tombola.
Absolute Highlights sind das dritte Kammermusikfestival „Kontrapunkte“
im September und eine Jubiläumslesung anlässlich des 80. Geburtstages
von
Otto Schenk im Oktober.
14.2.2011 : WOCHE
Alfred Mayer
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