Die Akropolis von Athen

ein geistiges Zentrum Europas

Vortrag: Ao.Univ.Prof.Mag. Dr. Harald Haslmayr
Fotos: Dr. Winfried Werner

Die Akropolis ist schlichtweg das Wahrzeichen von Athen. Akropolis bedeutet Oberstadt, und als solches gab es eine Akropolis in fast jeder antiken griechischen Stadt. Aber wenn man einfach nur „Akropolis“ sagt, dann ist fast immer die ganz spezielle Akropolis in Athen gemeint. Sie beherrscht das Stadtbild von Athen seit rund 3000 Jahren, sie stand für die einstige Größe des Stadtstaates Athen, sie steht für den Nationalstolz des modernen Griechenlands, und sie gehört seit 1986 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Der Kalksteinhügel der Akropolis überragt mit seinen 156 m Höhe die umliegenden Stadtteile. Er war bereits in der Steinzeit besiedelt. In der Mykenischen Zeit stand hier ein Herrscherpalast, umgeben von einer Kyklopenmauer. Später entstanden an dieser Stelle Tempel, an die Stelle der irdischen Herrscher traten die Götter. Das war etwa um 500 v.Chr. Nur wenige Jahre später eroberten die Perser Athen und zerstörten den Sitz dieser Götter. Mit den Trümmern dieser Bauten wurden teilweise die Umfassungsmauern befestigt, andere Stücke fanden bei den neu errichteten Tempeln Verwendung, und einige hat man aus dem Schuttberg am Fuß des Hügels ausgegraben, sie stehen zum Teil im neuen Akropolis-Museum.

Eine Veranstaltung des Rotary – Club Oberwart-Hartberg & Pro Cultura Lafnitz

  

freitag

16.

MÄRZ
Beginn
19.00 Uhr
Kultursaal
Lafnitz
Eintritt:
Freie Spende!