Peter Simonischek 

liest gemeinsam mit Brigitte Karner aus „Gut gegen Nordwind“  

Seine Kindheit verbrachte Peter Simonischek im südoststeirischen Markt ­Hartmanns­dorf, wo sein Vater Zahnarzt war. Die Mittelschulzeit verbrachte er im Internat des Stiftsgymnasiums in Sankt Paul im Lavanttal, wo er mehrfach im ­Schülertheater auftrat. Der Vater wollte, dass er Medizin studiert, wogegen der Sohn sich sträubte. Stattdessen fing er ein Architekturstudium an der Technischen Hochschule in Graz an. 

Von 2002 bis 2009 verkörperte Peter Simonischek den Jedermann bei den Salzburger Festspielen. Seit 1999 ist er Ensemblemitglied des Burgtheaters, seit 2019 per Staatsakt zu dessen Ehrenmitglied ernannt. 

Internationale Bekanntheit und großes Lob seitens der Fachkritik brachte ­Simonischek 2016 die Titelrolle in Maren Ades Spielfilm Toni Erdmann ein. Für den Part eines alternden Musiklehrers, der seine freudlose Manager-Tochter (dargestellt von Sandra Hüller) in der Gestalt eines kauzigen Alter Egos aus der Reserve locken möchte, gewann er im selben Jahr als erster österreichischer Schauspieler den Europäischen Filmpreis als Bester Darsteller.

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