Brigitte Karner

liest «MARIA THERESIA - LIEBET MICH IMMER»

ÖSTERREICHISCHE ERSTAUFFÜHRUNG

Maria Theresia – Liebet mich immer

Briefe an Ihre engste Freundin

von Monika Czernin & Jean-Pierre Lavandier

Musik:  Edgar Unterkirchner (Saxophon)


 

Sie kannten sich schon lange, aber die Freundschaft der beiden Frauen beginnt 1745, als Sophie die Hofdame von Maria Theresia wird. Doch schon bald verlässt die zehn Jahre Ältere Wien, um Graf Kassian I. Enzenberg zu heiraten. Doch Sophie Enzenberg blieb weiterhin die wichtigste Freundin der Monarchin Maria Theresia. Die Machtpolitikerin und eiserne Managerin eines großen Reiches  zeigt sich in den bisher unbekannten Briefen an Sophie Enzenberg vor allem als Frau, die nur ihrer besten Freundin gegenüber Schwäche zeigte. Die 86 bisher zum Großteil unveröffentlichten Briefe zeugen nicht nur von der großen Vertrautheit und Innigkeit dieser Beziehung, sondern sie ermöglichen auch einen Blick hinter die Kulissen des repräsentativen Hoflebens, einen Blick auf das Alltags- und Arbeitsleben der Kaiserin, auf eine Persönlichkeit mit Stärken, aber auch Schwächen, die nur wenige zu sehen bekamen.

(Mit Unterstützung des Überreuter Verlages)

 


Edgar Unterkirchner

navigiert als Saxophonist und Komponist zwischen verschiedensten Stilen und Projekten. „Kunst lässt sich nicht in Schubladen sperren, Spielfreude noch viel weniger.“

Seine Musik ist „Weltmusik“ per se – verwurzelt in der improvisierten Musik baut er mit seinem ganz persönlichen Stil Brücken zwischen Musikrichtungen und Kulturen, Menschen und Geschichten, Altem und Neuem.

Unterkirchner ist Gewinner zahlreicher internationaler Preise. Mit seiner Filmmusik zu Manfred Bockelmann’s „Zeichnen gegen das Vergessen-Drawing against Oblivion“ ging er in New York in der Kategorie „Best Original Music“ als Sieger hervor und gewann die „World Gold Medal“ bei den New York Festivals.

www.edgarunterkirchner.com

 

Monika Czernin

Monika Czernin, 1965 in Klagenfurt geboren, studierte Pädagogik, Politikwissenschafften, Philosophie und Publizistik in Wien und arbeitete für den ORF und als Kukturredakteurin bei der Tageszeitung „Die Presse“. Seit 1996 lebt sie als freie Autorin und Filmemacherin in München. Zahlreiche Bücher und Filme zu historischen Themen. Ihr letztes Buch „Anna Sacher und ihr Hotel“ kam auf die Spiegel Bestsellerliste. 

 

Jean-Pierre Lavandier

Jean-Pierre Lavandier, 1947 in Flaujagues an der Dordogne geboren, studierte Germanistik in Bordeaux. Assistent in Wien bei Prof. Adam Wandruszka, Professor an der Universität von Bordeaux. Seine Forschungsschwerpunkte sind die österreichische Rechts- und Kulturgeschichte, insbesondere die Bücherzensur, sowie die Geschichte der Habsburger im 18. Jahrhundert. Zahlreiche wissenschaftliche Publikationen.

 

Samstag

11.

November
Beginn
17.00 Uhr
Kultursaal
Lafnitz
Eintritt:
€ 30,-
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